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ISSN: 2333-9721

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Kants Theorie der Erde
Bojani? Petar,Jovanov Rastko
Theoria, Beograd , 2012, DOI: 10.2298/theo1201019b
Abstract: Unsere Absicht ist mittels der Betrachtung der Kantischen Theorie der Erde zu untersuchen in welchem Ma man in seiner Philosophie auch einen Ans tzen der heutigen Ekopotik, die eng verbunden mit der Auslegung Kants über das Verh ltnis zwischen der Geographie, des K rpers und der Grenzen unserer Erkenntnis ist, findet. In der Kantischen Philosophie finden wir eine Geoethik, die sich mit dem Problem der menschlichen Se haftigkeit auf die Erde und mit seiner r umlich-moralischen Orientierung in der Welt besch ftigt. Kant kritisiert die übliche Erdeauffassung als den Besitz der menschlichen Gattung (species) und fordert durch das praktischen Postulat der Vernunft an, dass es notwendig ist, dass man das menschliche Verh ltnis zur Erde wesentlich im Rücksicht auf die k rperlich-geographischen Grenzen der unseren Erkenntnis überprüft.
Musikalisches Erschreiben Reflexionen zur klanglichen Weltkonstitution am Beispiel von Blagoje Bersas "Sun?ana polja" // Reflections on the Tonal Constitution of the World in Blagoje Bersa’s "Sun?ana polja"
Schmidl, Stefan
- , 2017, DOI: 10.17234/ZGB.26.3
Abstract: Sa?etak In seiner symphonischen Dichtung Sun?ana polja nutzt Blagoje Bersa – mittels textlicher, aber auch klanglicher Deskription – zur Repr?sentation Dalmatiens nicht nur Elemente der musikalischen Gattung Pastorale, sondern auch die etablierte Metapher einer sonnenbeschienenen Landschaft, die er durch die Interpolation katholischer Liturgieformeln zur Evokation einer transzendenten ?regio mystica? verkl?rt. Bersa zeichnet damit das Bild eines ?erwachenden? Dalmatiens, wie es vom kroatischen Nationalromantiker Petar Preradovi? vorformuliert worden war, erweitert es jedoch im Sinne romantischer Gattungsverschr?nkung und intensiviert auf diese Weise entscheidend dessen Suggestionspotenzial. // In his symphonic poem Sun?ana polja Blagoje Bersa uses techniques of textual and tonal description in order to portray Dalmatia. Apart from genre-specific elements of pastoral music, he also uses well-established metaphors of a landscape bathing in sunshine, which by inserting Catholic liturgical formulas he elevates to an evocation of a transcendent ?region mystica?. In so doing, Bersa paints a picture of an awoken Dalmatia, which had previously been formulated by the Croatian romantic poet Petar Preradovi?. However, he further develops this imagery in the sense of romantic genre hybridity, thus intensifying its suggestive potential
Kultur im postmodernen Zeitalter. Ihre Rolle bei der Entwicklung der menschlichen Potenziale
Golubovi?, Zagorka
- , 2008,
Abstract: Sa?etak Der Artikel er?rtert den anthropologischen Ansatz bei der Erforschung der Rolle, die die Kultur im Humanisierungsprozess des Menschen spielt: Was sind die Vorteile des modernen Zeitalters, und welche Probleme melden sich in der postindustriellen und immer noch technologischen Zivilisation? Was hat sich im Hinblick auf die fundamentale Rolle der Kultur in der Welt des Menschen ver?ndert, als: a) die Kultur zu einem Industrieerzeugnis im Sinne von ?Massenkultur” wurde; und b) sie unter den Einfluss des postmodernen Relativismus fiel (der universale Werte und Moralit?t marginalisiert, statt sich auf ?Pr?ferenzen” und einen narrativen Diskurs zu fokussieren)? Die Verfasserin analysiert die Folgen dieser Wandel unter dem Gesichtspunkt substanzialer menschlicher Potenziale wie Kreativi?t und Imagination, den L ebenssinn betreffende Referenzgrundlagen, multidimensionale Struktur des menschlichen Charakters, Freiheit der Pers?nlichkeit im Gegensatz zum vulgarisierten Individualismus usw. Die abschlie?ende Fragestellung lautet: Ist die Kultur hinter den ?konomismus oder die Politik zurückgetreten, statt deren Grundlage zu sein
Vom Vergnügen ein ?lteres Fachbuch zu lesen.
Otto Holzapfel
- , 2018,
Abstract: Zusammenfassung: Harold Lincke versucht 1981 mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse die Widersprüche in der geisteswissenschaftlichen Interpretation und in der naturwissenschaftlichen Analyse miteinander zu vers?hnen. Sein Ansatz liefert überraschende und h?chst aktuelle Hinweise zur Entstehung und Funktion der (deutschen) Sprache als ein nicht an die Logik gebundenes Zeichensystem, das seinerseits offen ist für eine individuelle, zwar gesellschaftlich angepasste, aber nicht biologisch vererbte, h?chst komplexe Kommunikationsform
Wie weit f?llt der Apfel vom Baum? Der Bezug zwischen den schulischen Leistungen von Kindern und dem Bildungsgrad ihrer Eltern
BABAROVI?, Toni,BURU?I?, Josip,MARKOVI?, Nenad
- , 2010,
Abstract: Sa?etak Es liegen zahlreiche Untersuchungen zu verschiedenen Bestimmungskriterien für Bildungsleistungen vor. Eine gro?e Zahl von Forschern widmet sich der Frage, inwiefern sich unterschiedliche Generationen beim Bildungserwerb beeinflussen, und strebt danach, den Zusammenhang zwischen elterlichen Leistungen und denen der Kinder m?glichst genau zu beschreiben, zu erkl?ren und zu verstehen. Die hier vorliegende Untersuchung widmet sich dem schulischen Erfolg von Schülern nach Abschluss zweier linear angelegter Unterrichtszyklen des kroatischen Pflichtschulsystems: dem Unterricht nach dem Klassenlehrerprinzip von Klasse 1 bis 4 und dem Unterricht nach dem Fachlehrerprinzip von Klasse 5 bis 8 der Grundschule,* und stellt einen Bezug zum Bildungsgrad der Eltern her. Die Leistungen der Schüler werden anhand einer Reihe standardisierter Tests in den meisten F?chern ermittelt, die nach dem Klassenlehrer- und nach dem Fachlehrerprinzip unterrichtet werden. An der Untersuchung nahmen 48232 Viertkl?ssler und 46196 Achtkl?ssler aller ?ffentlichen Grundschulen (844) teil – ein Umstand, der die Bedeutung dieses Unterfangens nur noch erh?ht. Die Ergebnisse best?tigen, dass in der Tat ein Zusammenhang zwischen den schulischen Leistungen von Kindern und dem Bildungsgrad ihrer Eltern existiert. In s?mtlichen Vergleichen schneiden die Kinder gebildeterer Eltern wesentlich besser ab. überlegungen zu anderen Einflüssen, die au?er dem Bildungsgrad der Mutter und des Vaters wirksam sind, konnten nicht best?tigt werden. Insbesondere gilt dies für die Vermutung, wonach einerseits der Bildungsgrad des Vaters die Lernerfolge des Sohnes und andererseits der der Mutter die Leistungen der Tochter beeinflusst. Die Verfasser er?rtern abschlie?end einzelne Implikationen der gewonnenen Erkenntnisse
Der Werdegang und wissenschaftliche Erfolg von Nachwuchsforschern in Kroatien
PETROVE?KI, Marko,PETROVE?KI, Mladen,POLA?EK, Ozren,PRIMORAC, Dragan
- , 2007,
Abstract: Sa?etak Im vorliegenden Artikel werden Daten über die im kroatischen Hochschulwesen wirkenden Nachwuchsforscher analysiert, und zwar anhand solcher, die im Zeitraum von 1999 bis 2005 im Rahmen eines vom kroatischen Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Sport gef?rderten Doktoratsstudiums an ihrer Promotion arbeiteten. Die Zahl der promovierten Frauen überwog vor dem Anteil der M?nner; ein positiver Bezug zur Erlangung der Doktorwürde zeigte sich fernerhin bei der Ver?ffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten in Zusammenarbeit mit dem Doktorvater als Koautor sowie im Falle einer überdurchschnittlichen wissenschaftlichen Leistung. Jungforscher, die gem?? den Leistungen ihrer Diplom- Studieng?nge in das obere Zehntel der Studierenden fielen, zeigten im Verh?ltnis zu den übrigen Jungwissenschaftlern eine statistisch wesentlich geringere Wahrscheinlichkeit der Promotion, ebenso Jungforscher, die eine regul?re Anstellung im Bereich der Biomedizin hatten. Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung verweisen auf m?gliche Punkte, an denen bei der Auswahl und Anstellung von Dokotratskandidaten bewusst eingewirkt werden kann, um das System der Nachwuchsforschung in der Republik Kroatien zu verbessern
Autonomie und Pflichten gegenüber der nicht-menschlichen Natur
Koukouzelis, Kostas
- , 2015,
Abstract: Sa?etak In dem Artikel ist man bestrebt, den Blickwinkel darzustellen, der auf die Einwendungen vielerlei Philosophen erwidert, wonach Kants Auffassung der Pflichten gegenüber der nicht-menschlichen Natur keine entsprechende Basis zur Gründung der moralischen Rücksicht gegenüber den nicht-menschlichen natürlichen Entit?ten ist. Damit widerlege ich jenes, was ich ?psychologische“ Interpretation der Pflichten gegenüber der nicht-menschlichen Natur nenne, und versuche der Interpretation auf der Basis ?moralischer Vervollkommnung“ zu folgen, welche auf Kants Texten aufbaut. Nach meinem Erachten l?sst sich diese zweite Interpretation auch aus unserem intellektuellen Interesse an der Sch?nheit der Natur herleiten, wie dieses in Kants Kritik der Urteilskraft geschildert wird. Schlie?lich, nachdem ich einige Einw?nde in Betracht gezogen habe, blicke ich zurück auf Kants Beitrag zur ?kologischen Ethik: (a) Ungeachtet seines anthropozentrischen Ansatzes z?hmt Kant die nicht-menschliche Natur nicht in der Art, wie es der Biozentrismus tut und (b) Obgleich sich sein Ansatz als speziesistisch bezeichnen l?sst, nimmt Kant die Natur nicht als blo?es Mittel in Augenschein – sei es als ?natürliches Kapital“, sei es als ?natürliche Ressource“ – sondern sieht sie als Unentbehrlichkeit für unsere moralische Vervollkommnung an
?ffentliche Vernunft und Verl?ngerung der Lebenszeit
Baccarini, Elvio
- , 2008,
Abstract: Sa?etak Der Artikel besch?ftigt sich mit der Frage, ob die Verl?ngerung der L ebenszeit zu den in der Verfassung einer gut eingerichteten Gesellschaft verankerten Grundfragen geh?rt, sei es als schutzwürdiges Recht oder aber als Verbot. Der letztere Fall bezieht sich auf die Frage, ob es Umst?nde gebe, die von gesetzgebenden gesellschaftlichen Grundeinrichtungen ins Feld geführt werden k?nnten, um ein Verbot von Forschungen oder bestimmten technologischen Praktiken, die das Ziel einer wesentlichen L ebenszeitverl?ngerung verfolgen, durchzusetzen. Es mag als offenkundig erscheinen, dass entsprechende Verbote auf unmittelbarem Wege bewirkt werden, wenn eine positive Antwort auf die gestellte Frage ausbleibt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Selbst wenn auf verfassungsrechtlicher Ebene kein Verbot erreicht werden kann, ist es immer noch m?glich, entsprechende gesetzliche Regelungen auf tieferer Ebene festzulegen. In der Folge ergibt sich ein neues Problem: Ist es m?glich, unter anderen in der Verfassung zu verankernden Grundfragen, ein Recht auf die Entwicklung wissenschaftlicher Forschung zu bestimmen (finanziert beispielsweise aus Privatfonds), ferner ein Recht auf die Nutzung technologischer Ressourcen mit dem Ziel, die L ebensdauer des Menschen wesentlich zu verl?ngern? Es werden zwei Arten von Argumenten analysiert. Die erste Argumentationsweise besagt, dass die Verl?ngerung der L ebenszeit sch?dlich sei, da sie die Natur des Menschen gef?hrde. L aut zweiter Argumentationsweise ist eine Verl?ngerung der menschlichen L ebenszeit nutzlos, da sie in Sinnlosigkeit und Langweile führe
Motive des menschlichen Handelns gegenüber der lebendigen Welt.
Cifri?, Ivan
- , 2007,
Abstract: Sa?etak Der Autor analysiert die Resultate der empirischen Untersuchung über die Motive der menschlichen Sorge und des menschlichen Handelns gegenüber der lebendigen Welt. Die Untersuchung wurde an einem ad?quaten Muster (N=492; 2005) an fünf Fakult?ten der Zagreber Universit?t durchgeführt. In der Behandlung wurden die Techniken der univarianten, bivarianten und multivarianten Statistik (Komponentenanalyse nach dem GK Kriterium) und die Varianzanalyse angewendet. Die Motive der menschlichen Sorge und des Handelns gegenüber der lebendigen Natur wurden über vier Relationen konkretisiert: die Ethizit?t (Pflicht), die Utilitarit?t (Nutzen), die Emotivit?t (Gefühle) und die Situativit?t (Umst?nde).Als Motiv der Sorge um die lebende Welt bevorzugen 87,2% der Befragten die ethische Pflicht, 43,7% die Emotivit?t, 35,0% die Situativit?t und 8,9% die Utilitarit?t. Die Korrelationsanalyse zwischen dem menschlichen Motiv des Handelns den Tieren und Pflanzen gegenüber einerseits und den an Instrumenten der ?Verantwortung für das Leben?, des ?Biozentriusmus?; der ?sozial?kologischen Orientierung? und des Glaubens andererseits festgestellten Faktoren hat folgendes gezeigt: das ethische Verh?ltnis zu den Tieren und Pflanzen zu akzeptieren sind die Befragten verh?ltnism??ig geneigter, die eher die Verantwortung für das ganze Leben und ?Achtung vor der Natur? akzeptieren, dem utilitaren und dem situativen Verh?ltnis sind relativ geneigter die Befragten, die die ?Verantwortung nur für das menschliche Leben ?und den ?Anthropozentrismus? akzeptieren, dem emotiven geneigter sind die Befragten, die eher ?das Respektieren des Lebens?, den ??kozentriusmus? und die Religiosit?t akzeptieren. Durch die Varianzanalyse wurden statistisch relevante Unterschiede unter den Befragtengruppen nur an zwei Behauptungen hinsichtlich des Geschlechts und der Fakult?tszugeh?rigkeit (Nutzen) und die politische Orientierung (Emotivit?t) festgestellt
WESSEN WELTEN BEFINDEN SICH HINTER UNS? VIRTUELLE WIRKLICHKEIT UND MENSCHLICHE IDENTIT?TEN
Nikodem, Krunoslav
- , 2003,
Abstract: Sa?etak Der postmoderne gesellschaftliche Zustand wird unter anderem auch durch die Entwicklung einer neuen interdisziplin?ren Wissenschaft - n?mlich der Kybernetik - gekennzeichnet. Die Geschichte der Kybernetik als Wissenschaft von der Steuerung und Kommunikation im Lebenden und Maschinellen weist drei Entwicklungsperioden auf. Die erste Periode oder die sog. "Kybernetik der ersten Ordnung" dauert zwischen 1943 und 1960, und ihr Hauptthema ist die Hom?ostase. Die durch Reflexivi?t charakterisierte zweite Periode ("Kybernetik der zweiten Ordnung") dauert bis zum Anfang der 1980er Jahre, wenn die dritte Entwicklungsperiode der Kybernetik anf?ngt. Das Haupthema der dritten Periode ist das Virtuelle. In dieser Arbeit werden mathematisch-kybernetische Voraussetzungen des Konzeptes des Virtuellen analysiert, und zwar mit besonderer Hervohebung der mathematischen Informationstheorie. Durch die Entwicklung der Computertechnologie und das Verbinden der mathematischen Informationstheorie mit den kybernetischen Auffassungen vom Menschen als einem Informationsmuster werden die M?glichkeiten der Entwicklung von virtuellen Welten und der menschlichen Anwesenheit in diesen Welten er?ffnet. Die grundlegende Hypothese dieser Arbeit besteht in der Feststellung, dass die Konzepte virtueller Welten die fundamentalen Anhaltspunkte menschlicher Identit?t (den menschlichen K?rper und das menschliche Bewusstsein) bedrohen und die M?glichkeiten einer Entwicklung von k?rperlosen Formen intelligenten Lebens er?ffnen. Au?erdem führt die kybernetische Definition des menschlichen Organismus als einer unbest?ndigen Form und eines Netzwerks von T?tigkeiten, das sich durch Rückkoppelung und Informationsverarbeitung st?ndig reBformiert, einerseits zur Annahme einer mehrfachen menschlichen Identit?t und andererseit zur Aufl?sung der Grenzen zwischem dem Menschlichen und dem Nichtmenschlichen bzw. dem Technologischen
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