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Entwicklungen in der systemischen Therapie des Magenkarzinoms in den vergangenen 30 JahrenKeywords: Chemotherapie , Gastroenterologie , Onkologie , Pankreas , Radiotherapie Abstract: In den vergangenen 30 Jahren sind die systemischen Therapiem glichkeiten von Adenokarzinomen des Magens und gastro sophagealen übergangs deutlich fortgeschritten. Dies gilt für die adjuvanten oder neoadjuvanten und palliativen Chemotherapien. Eine randomisierte Studie aus den USA zeigte uns zun chst die Wirksamkeit der adjuvanten Chemo- Radiotherapie des operierten Magenkarzinoms. Dann konnte in randomisierten Studien gezeigt werden, dass eine pr - und postoperative (= perioperative) Chemotherapie im Vergleich zur alleinigen Chirurgie das krankheitsfreie und das Gesamt- überleben nach 5 Jahren signifikant um ca. 10 14 % verbessert. Aufgrund dieser Ergebnisse wird jetzt die perioperative Chemotherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem (uT2 uT4-, N+-) Tumor als Therapie der Wahl angesehen (besonders in Europa). Die Rolle der pr operativen Chemo-Strahlentherapie ist noch nicht definitiv gekl rt. Deswegen besteht für die pr operative Chemo-Radiotherapie derzeit kein Anhalt. Die postoperative Chemo-Strahlentherapie ist unter Umst nden zu empfehlen. Ab pT3-/ pT4- oder pN+-Tumoren gibt man eine adjuvante Chemo-Radiotherapie (besonders in Nordamerika). Bei onkologisch-chirurgisch inad quater Resektion ist auch eine postoperative Chemo-Strahlentherapie eine sinnvolle Therapiema nahme. Die postoperative Chemotherapie (S-1) wird in Asien als Standardtherapie favorisiert. Als palliative Therapie finden neben klassischen Zytostatika die neuen Chemotherapeutika Irinotecan und Oxaliplatin sowie Taxane und zielgerichtete Substanzen Verwendung. Die neuen Substanzen sollen noch in Phase-III-Studien untersucht werden.
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