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Stenosen bei Morbus Crohn: Endoskopie vs. ChirurgieKeywords: endoskopische Ballondilatation , Gastroenterologie , Resektion , Stenose , Strikturplastik Abstract: Etwa 1/3 aller Patienten mit Morbus Crohn entwickelt im Krankheitsverlauf Fibrostenosen mit Symptomen der intestinalen Obstruktion. Gem dem Verteilungsmuster der Erkrankung kommen Fibrostenosen im gesamten Intestinaltrakt vor, wenngleich sie am h ufigsten im terminalen Ileum, Kolon sowie im Bereich ileokolonischer Anastomosen auftreten. Als Behandlungsoptionen stehen die chirurgische Resektion, chirurgische Strikturplastik-Techniken sowie die endoskopische Ballondilatation zur Verfügung. Bei langen bzw. komplizierten Stenosen (mit Fistel- oder Abszessbildung) ist die chirurgische Resektion Therapie der Wahl. Die Resektion sollte so sparsam wie m glich erfolgen, um den Verlust intestinaler Resorptionsfl che zu minimieren. Strikturplastik-Techniken erm glichen den kompletten Verzicht auf eine Darmresektion, was insbesondere bei Patienten mit multiplen Stenosen von Vorteil ist. Bei kurzen, unkomplizierten und endoskopisch erreichbaren Stenosen ist die endoskopische Ballondilatation eine vielversprechende Alternative zur Chirurgie mit guten Langzeitergebnissen und niedriger Komplikationsrate. Eine ad quate pr operative/ pr interventionelle Diagnostik ist von zentraler Bedeutung, um die jeweiligen Verfahren bestm glich einsetzen zu k nnen.
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