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Leitliniengerechte Therapie von übelkeit und ErbrechenKeywords: Chemotherapie , Gastroenterologie , Onkologie Abstract: übelkeit und Erbrechen z hlen zu den h ufigsten Symptomen bei Krebspatienten. Dies wird zum einen durch die Toxizit t der Behandlung bedingt, zum anderen durch Komplikationen, die direkt oder indirekt mit der Krebserkrankung in Zusammenhang stehen. Bei Patienten mit malignen Erkrankungen, die eine Chemotherapie erhalten, sind die Inzidenz, Pr valenz und Schwere von übelkeit und Erbrechen von mehreren Faktoren abh ngig. Hierzu z hlen vor allem das emetische Potenzial der Chemotherapie sowie patientenabh ngige individuelle Risikofaktoren. Ungef hr 70 80 % aller mit Chemotherapie behandelten Patienten, die keine ad quate antiemetische Prophylaxe erhalten, leiden an übelkeit und/oder Erbrechen. Negative Erfahrungen mit diesen Symptomen k nnen bei 10 44 % aller Patienten zum Auftreten einer oftmals nur schwer behandelbaren antizipatorischen übelkeit führen. Eine Vielzahl von Neurorezeptoren ist an der Entstehung von übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie beteiligt. Hierzu z hlen Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Kortikosteroide und Neurokinin-1. Antiemetische Substanzen wirken h ufig an verschiedenen Rezeptoren und zeigen synergistische Effekte, wenn sie in Kombination eingesetzt werden. Ohne eine entsprechende prophylaktische antiemetische Therapie würden einige hoch-emetogene Substanzen, wie z. B. Cisplatin, bei praktisch allen Patienten zu übelkeit und Erbrechen führen. Mit einer leitliniengerechten Therapie kann hier die Pr valenz auf ca. 25 % gesenkt werden. Eine entsprechende pharmakologische Pr vention und Behandlung ist daher essenziell. In diesem übersichtsartikel stellen wir die grundlegenden pathophysiologischen Prozesse von chemotherapieinduzierter übelkeit und Erbrechen, aktuell verfügbare antiemetisch wirksame Substanzen sowie die leitliniengerechte Therapie von chemotherapieinduzierter übelkeit und Erbrechen dar.
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