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ISSN: 2333-9721
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Ohrakupunktur mit Elektrostimulation zur Schmerztherapie w hrend der Follikelpunktion bei IVF-Patientinnen

Keywords: Akupunktur , Elektrostimulation , Follikelpunktion , In-vitro-Fertilisation , Ohrakupunktur , Reproduktionsmedizin , Schmerz , Schmerztherapie , acupuncture , electrostimulation , in vitro fertilisation , pain , pain relief

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Abstract:

Die elektrische Stimulation von Akupunkturpunkten bewirkt eine Akupunktur-Analgesie. In dieser prospektiven, randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie haben wir die Hypothese überprüft, ob die w hrend der Oozytenaspiration in der In-vitro-Fertilisationsbehandlung (IVF) auftretenden Schmerzen durch Elektro-Ohrakupunktur effektiver zu lindern sind als mit herk mmlicher Ohrakupunktur oder K rperakupunktur, welches über die Remifentanil- Dosis ermittelt werden konnte. inwegakupunkturnadeln wurden in die Ohrakupunkturpunkte nach der chinesischen Nomenklatur 29, 55 und 57 der dominanten Seite eingefügt und mit einem batteriebetriebenen miniaturisierten Stimulator P-StimTM verbunden, welcher hinter dem Ohr getragen wurde. Nach Randomisierung mittels verschlossener Kuverts wurden 94 Frauen, an denen die Oozytenaspiration vorgenommen wurde, der Elektro-Ohrakupunkturgruppe (EA) (n = 32) mit kontinuierlicher niederfrequenter Elektro-Ohrakupunktur (1 Hz biphasisch konstanter Strom von 2mA), der Gruppe der Sham-Elektro-Ohrakupunktur (A) (n = 32) ohne elektrische Stimulation oder der Kontrollgruppe (CO) (n = 30) ohne Nadeln und ohne Stimulation zugeteilt. Alle Patientinnen hatten zus tzlich eine PCA-Pumpe (patientenkontrollierte Analgesie) mit dem Opioid Remifentanil. Schmerzintensit t und psychologisches Wohlbefinden wurden mittels visueller Analogskala (VAS) bewertet. Müdigkeit, Brechreiz, Erbrechen und Verbrauch des Opioids Remifentanil wurden dokumentiert. Schmerzerleichterung war in der Gruppe EA w hrend des Eingriffs und eine Stunde danach im Vergleich zur Gruppe A zu beobachten und in der Gruppe EA gegenüber der Gruppe CO deutlich verbessert. Die Patientinnen der Gruppe CO waren signifikant müder als in der Gruppe A und EA (p 0,001). Der Verbrauch des Opioids Remifentanil war in der EA-Gruppe (p 0,001) deutlich niedriger. Die Schwangerschaftsrate war in der EA-Gruppe (p 0,001) deutlich h her. Es kamen keine unerwünschten Wirkungen vor. Dies sind die ersten Ergebnisse, die demonstrieren, da durch elektrische Stimulation von Ohrakupunkturpunkten der Erfolg in der Behandlung der Patientinnen w hrend der Oozytenaspiration in der IVF-Behandlung verbessert wird. Kontinuierliche elektrische Anregung von Ohrakupunkturpunkten mittels Punkt-Stimulationsger t P-StimTM vermindert die Schmerzintensit t signifikant und verbessert das psychologische Wohlbefinden signifikant, indem sie den Gebrauch des Opioids Remifentanil w hrend der Oozytenaspiration in der IVF-Behandlung reduziert.

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