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Machbarkeit und Effizienz einer extramuralen Nachsorge von Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz - das Tiroler Modell

Keywords: dekompensierte Herzinsuffizienz , extramurale Nachsorge , Kardiologie , Studie , Tiroler Modell

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Dekompensierte Herzinsuffizienz ist die h ufigste Ursache für station re Behandlung bei lteren Patienten. Die Wiederaufnahmerate innerhalb der ersten Monate betr gt bis zu 50 %. Durch ein umfassendes Patientenmanagement kann die Zahl der Krankenhauswiederaufnahmen reduziert werden. In der vorliegenden Pilotstudie sollen neben Machbarkeit und Effizienz auch die konomischen Konsequenzen einer auf den Gro raum Innsbruck zugeschnittenen Ambulanz-basierten Heimbetreuung von lteren Patienten mit Herzinsuffizienz (HI) durch speziell geschultes Pflegepersonal untersucht werden. Von Juli bis September 2003 wurden 17 Patienten, die wegen dekompensierter HI an der Universit tsklinik Innsbruck station r behandelt wurden, in die Studie eingeschlossen. Nach intensiver Schulung durch speziell ausgebildete "HI-Schwestern" und Therapieoptimierung in der HI-Ambulanz wurden acht Patienten einer Interventionsgruppe und neun Patienten einer Kontrollgruppe randomisiert zugeordnet. Patienten der Interventionsgruppe wurden nach der Entlassung und in weiterer Folge in variablen Abst nden von der "HI-Schwester" zu Hause besucht und die Therapie in Absprache mit der HI-Ambulanz angepa t. Patienten der Kontrollgruppe wurden dem niedergelassenen Arzt zur weiteren Betreuung zugewiesen. Die Wiederaufnahmerate innerhalb von sechs Monaten betrug in der Interventionsgruppe 37 %, in der Kontrollgruppe 78 % (p 0,05). Die Zeit bis zur Wiederaufnahme (127 ± 24 vs. 84 ± 23 Tage) war in der Interventionsgruppe tendenziell l nger als in der Kontrollgruppe. Ebenso zeigte sich in der Interventionsgruppe nach sechs Monaten ein Trend zu einer verbesserten neurohumoralen Therapie. Die Reduktion der Krankenhauswiederaufnahmen ist nach Abzug der Kosten für die HI-Schwester mit einer Kosteneinsparung von 2266/Patient/Jahr verbunden. Auf das gesamte Bundesland Tirol hochgerechnet würde ein derartiges Hybrid-Betreuungsmodell eine Kosteneinsparung von ca. 1,172.820 j hrlich bedeuten. Diese Pilotstudie zeigt die Machbarkeit einer Ambulanz-basierten Nachbetreuung von lteren Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz durch eine mobile Pflegekraft unter Berücksichtigung der in sterreich notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen. Mit diesem Hybrid- Betreuungsmodell ist eine Reduktion der Krankenhauswiederaufnahmen und damit eine Senkung der krankheitsbezogenen Kosten m glich.

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