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DFP: Depression bei M nnern: Eine Einführung

Keywords: Depression , gender , Mann , Psychiatrie , Stress

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Abstract:

Frauen erkranken etwa 2 3× h ufiger an einer Major Depression als M nner. Haben M nner folglich ein geringeres Depressionsrisiko als Frauen oder sind Depressionen bei M nnern unterdiagnostiziert? Das ist die zentrale Frage dieses einführenden Beitrags, der ausgehend von den pathogenen Aspekten traditioneller Maskulinit t Pfade der Depressionsentwicklung über m nnliche Stressvulnerabilit t und -verarbeitung bis zum Suizid aufzeigt. Diese Pfade sind charakterisiert durch eine mangelnde Hilfesuche von M nnern, durch externalisierende Stressverarbeitungsmuster, die typisch sind für M nner, und durch einen Gender- Bias in der Depressionsdiagnostik, der zu einer systematischen Unterdiagnostizierung der Depression von M nnern führt, aber auch Fehldiagnosen wie Alkoholabh ngigkeit oder antisoziale Pers nlichkeitsst rung begünstigt. Besonderheiten der Depression bei M nnern betreffen sowohl die Risikofaktoren, die insbesondere auf Bedrohungen des sozialen Status oder auf Statusverlust zurückgeführt werden k nnen, als auch die Symptomatik, die sich deutlich von der prototypischen Depressionssymptomatik der Frauen unterscheiden kann ( m nnliche Depression ). Neben der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes werden Fragen der Spezifit t m nnlicher Depression und der geschlechterspezifischen Depressionstherapie angesprochen sowie Implikationen für die psychiatrische Praxis abgeleitet. Die bisherige Befundlage zur Depression best tigt, wie wichtig eine geschlechtersensible Perspektive in Forschung und Praxis ist, insbesondere bei Erkrankungen, die als geschlechtstypisch gelten.

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