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Parenterale und orale Glykoprotein IIb/IIIa-Antagonisten bei instabiler Angina pectoris - gibt es noch eine Chance für oral wirksame Substanzen?

Keywords: Abciximab , eptifibatide , Glykoprotein-IIb-IIIa-Antagonist , instabile Angina pectoris , Kardiologie , Lamifiban , oral , Orbofiban , parenteral , Sibrafiban , Tirofiban

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Abstract:

Die intraven sen Glykoprotein IIb/IIIa-Antagonisten Abciximab, Tirofiban und Eptifibatide sind wissenschaftlich ohne Zweifel für die Therapie der instabilen Angina und als Begleitmedikation bei Koronarinterventionen etabliert, auch wenn die Anwendung dieser Substanzen in der klinischen Praxis noch ungenügend ist. Insbesondere für das Abciximab konnte eine Letalit tsreduktion auch 3 Jahre nach der Therapie für ein Hochrisikokollektiv von Patienten überzeugend nachgewiesen werden. Für die Therapie des akuten Myokardinfarktes zusammen mit verschiedenen Fibrinolytika werden alle drei Substanzen zur Zeit in gr eren Studien untersucht. Die sehr umfangreichen Untersuchungen bei Patienten mit instabiler Angina und nach Koronarinterventionen, die mit den oralen Glykoprotein IIb/IIIa-Antagonisten durchgeführt wurden, haben allesamt entt uschende Ergebnisse erbracht. Es konnten nur schwache therapeutische Effekte im Sinne einer Reduktion von isch mischen Rezidivereignissen festgestellt werden, wobei jedoch bei allen Untersuchungen eine Tendenz zu einer leicht erh hten Letalit t in der Therapiegruppe im Vergleich zur jeweiligen Placebogruppe festgestellt werden konnte. In einer Metaanalyse wurde eine ca. 35%ige Erh hung der Sterblichkeit für die mit den oralen Antagonisten behandelten Patienten errechnet. Die Gründe für diesen therapeutischen Fehlschlag k nnten in der geringen Bioverfügbarkeit der verschiedenen Substanzen liegen oder in dem bisher noch ungenügenden Verst ndnis des Verhaltens des thrombozyt ren GPIIb/IIIa-Rezeptors beim Versuch einer Langzeitblockade. Weitere Substanzen mit anderen pharmakokinetischen Eigenschaften sind derzeit noch in der klinischen Entwicklung.

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