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Ostium  2007 

Poznaniu predchádza porozumenie (Der Erkenntnis geht das Verst ndnis voran)

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In diesem Beitrag deuten wir nach der Parmenides Inspiration zwei Wege der menschlichen Wanderung zur Wahrheit an. In Denkensgeschichte war ein Weg der begründeten Erkenntnis bevorzugt, auf dem wir gerade das aussuchen, was als haltbar im nderungsprozess überdauert. Auf diesem Weg k nnen wir ein souver nes denkendes Subjekt treffen, das wegen seiner Rationalit t ein fester Grund beim Erkennen der Welt geworden ist. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hat Martin Heidegger darauf hingewiesen, dass im alt glichen Leben unserer Erkenntnis das Verst ndnis dessen vorangeht, was wir besorgen. Heidegger hat also einen anderen Weg auserw hlt, auf dem er bemerkt, dass für einen Mensch eher als seine Rationalit t das Abfinden mit seiner faktischen Existenz charakteristisch ist. Heideggers Dasein ist nicht mehr ein Souver n, sondern eine Existenz, die sich um Seinsverst ndnis bemüht. Ungef hr ab 1930 finden wir eine Kehre im Heideggers Denken. Er sucht einen neuen Weg, auf dem er eine Ek-sistenz vorstellen will.

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