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Toward an epistemology of nano-technosciences

DOI: 10.1007/s10202-011-0104-z

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Dieser Aufsatz m chte zu einer Kl rung des Begriffs technoscience“ beitragen. Dazu wird eine historische Perspektive gew hlt. Zentrale Frage ist: K nnte nicht einer der V ter des Projekts der Moderne, Francis Bacon, einen grundlegenden Ansatz liefern, um den Begriff technoscience“ differenziert verst ndlich zu machen? Dieser Aufsatz m chte zeigen, dass alles, was wir für eine ontologisch wohlinformierte Erkenntnistheorie der technosciences“ ben tigen, sich im Kern in den Arbeiten Bacons im frühen 17. Jahrhundert findet. Bacons Position k nnte als epistemologischer Real-Konstruktivismus oder Real-Konstruktionismus bezeichnet werden. Insofern er moderne Dichotomien hinterfragt, passen die klassischen Kategorien—Realismus oder Konstruktivismus, Empirismus oder Rationalismus—nicht mehr. Im Folgenden soll der Begriff technoscience“ rekonstruiert werden. Es wird gezeigt, dass mindestens vier unterschiedliche Verst ndnisweisen koexistieren. In einem zweiten Schritt wird Bacons erkenntnistheoretische Position untersucht. Vier zentrale Aspekte k nnen herausgestellt werden. Schlie lich sollen diese beiden Gedankeng nge zusammengeführt und dargelegt werden, dass Bacons Erkenntnis- und Wissenschaftsprogramm heutzutage weit verbreitet ist. Das heute so scheinbar aktuelle Programm ist damit alles andere als neu; es ist jenes Programm, das zu Beginn der Moderne von Bacon aufs Gleis gesetzt wurde.

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