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ISSN: 2333-9721

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Geschlechtsspezifische Aspekte des Knochenstoffwechsels und der Knochenmineraldichte
Luger A
Journal für Mineralstoffwechsel , 2008,
Abstract: Hüftfrakturen betreffen Frauen etwa dreimal h ufiger als M nner. Dies ist teilweise auf die im Vergleich zu M nnern geringere Knochenmineraldichte und den raschen Verlust von Knochenmasse in Folge des abrupten Abfalls der Sexualsteroide w hrend der Menopause zurückzuführen, aber auch auf die deutlich l ngere Lebenserwartung von Frauen. Daneben hat aber auch das Ausma der k rperlichen Aktivit t, insbesondere bei Frauen, einen erheblichen dosisabh ngigen Effekt auf die Knochenmineraldichte und genetische Faktoren tragen in Abh ngigkeit der K rperregion wesentlich zur Variabilit t der Knochenmineraldichte bei. Neben den Sexualsteroiden stimulieren auch Somatotropin (GH) und der unter dessen Einfluss gebildete Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1) den Knochenstoffwechsel und beide nehmen ebenso wie die Sexualsteroide mit zunehmendem Alter ab. Darüber hinaus besteht eine ausgepr gte Wechselwirkung zwischen strogenen/Androgenen und GH/IGF-1. Sekund re Osteoporose ist bei M nnern etwa doppelt so h ufig wie bei Frauen und in erster Linie auf Alkoholabusus, exogenen oder endogenen Glukokortikoidexzess und Androgenmangel zurückzuführen.
Geschlechtsspezifische Aspekte bei Pr -Diabetes und Diabetes mellitus Typ 2
G?bl CS,Handisurya A,Kautzky-Willer A
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel , 2009,
Abstract: Das Geschlecht beeinflusst die Wahrnehmung und Definition von Gesundheit und Krankheit. Dennoch sind geschlechtsspezifische Unterschiede in wissenschaftlichen Untersuchungen und dementsprechend auch eine geschlechtssensible klinische Praxis über lange Zeit vernachl ssigt worden. Erst seit wenigen Jahren wird von Gesundheitsorganisationen und Politik zunehmend die Einbindung von Fragestellungen mit Geschlechts- bzw. Genderbezug in die medizinische Wissenschaft gefordert. Geschlechtsspezifische Unterschiede in epidemiologischen, pathophysiologischen aber auch klinischen Aspekten metabolischer Erkrankungen sind aus aktuellen Untersuchungen ableitbar, zeigen jedoch auch den dringenden Bedarf an weiterführender Forschung in diesem Bereich auf. Rezente Studien geben Hinweise auf ein unterschiedliches Verteilungsmuster von Pr diabetes-Formen wie gest rter Glukosetoleranz und gest rter Nüchternglukose. So sind Frauen im Vergleich zu M nnern durchschnittlich insulinsensitiver, k nnen eine vorhandene Insulinresistenz mit zunehmender Adipositas aber m glicherweise weniger gut durch Steigerung der Beta-Zell-Sekretion kompensieren und zeigen auch bei Vorliegen eines metabolischen Syndroms mehr und ungünstigere kardiovaskul re Risikofaktoren. Insbesondere scheinen bei Frauen eine subklinische Inflammation und Ver nderungen im Gerinnungssystem früh nachweisbar. Des Weiteren zeigte sich ein Einfluss von Geschlechtshormonen auf das mikro- und makrovaskul re Risikoprofil. Eine protektive Wirkung von Estrogenen auf das kardiovaskul re Risiko scheint allerdings durch die Manifestierung von Diabetes abgeschw cht. Bei Fokussierung auf klinische Aspekte zeigen Diabetikerinnen eine weniger günstige Blutdruck- und Cholesterineinstellung und erreichen die empfohlenen Therapieziele weniger h ufig. Insgesamt dürften Frauen bei metabolischen Erkrankungen ungünstigere Ver nderungen im Glukose- und Lipidstoffwechsel sowie eine schnellere Progression von Sp tkomplikationen im Vergleich zu M nnern mit vergleichbarer Glukosetoleranzst rung aufweisen.
Gestationsdiabetes
Kautzky-Willer A,Handisurya A
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel , 2009,
Abstract: Der Gestationsdiabetes (GDM) ist eine der h ufigsten Schwangerschaftskomplikationen mit stetig wachsender Pr valenz. Die potenziellen Folgesch den eines unerkannten GDM sind sowohl für das unmittelbare Wohl als auch für Morbidit t und Mortalit t im sp teren Leben von Mutter und Kind von gro er Bedeutung. Insbesondere der weltweite explosionsartige Zuwachs in der Diabetes-Pr valenz l sst Interventionen, die die Zahl der Neumanifestationen reduzieren oder zumindest das Lebensalter zum Zeitpunkt der Diabetes-Manifestation erh hen, von gro em Interesse erscheinen. Ein interessanter Ansatzpunkt in diesem Zusammenhang ist die durch "fetal programming" induzierte Transgenerationsübertragung des Diabetes. Als ein vorrangiges Ziel gilt es somit, alle Frauen mit GDM rechtzeitig zu entdecken und eine optimale Stoffwechseleinstellung der Mutter und damit ein optimales intrauterines Milieu für das Kind in der Gravidit t zu erzielen. Neben den humanit ren Aspekten einer erh hten Diabetesassoziierten Multimorbidit t dürften die Gesamtkosten, die durch den Zuwachs in der Pr valenz eines manifesten Diabetes sowie seiner Sekund rkomplikationen innerhalb einer Bev lkerung entstehen, in Zukunft drastisch ansteigen und somit eine deutliche Belastung für das Gesundheitssystem darstellen. Ein generelles Screening mittels oraler Glukosetoleranztests in der Gravidit t zur Erkennung aller Frauen mit GDM kann in Zukunft beitragen, mehr Frauen mit hohem Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2 und kardiovaskul rer Komplikationen zu identifizieren und durch strikte internistische wie geburtshilfliche überwachung in der Gravidit t helfen, Stoffwechselkomplikationen bei den Kindern zu vermindern. Pr ventionsprogramme für Frauen nach GDM zur Reduktion von übergewicht und kardiovaskul ren Risikofaktoren sowie die überwachung der Entwicklung der Kinder bis zur Pubert t müssen ein fixer Bestandteil der Vorsorgemedizin werden.
Diabetes mellitus und endotheliale Dysfunktion
Tripolt N,Sourij H
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel , 2010,
Abstract: Diabetes mellitus Typ 2 betrifft heute bereits ca. 300 Millionen Menschen weltweit und die Prognosen für die n chsten Jahre sagen noch einen deutlichen Anstieg voraus. Das Risiko für kardiovaskul re Ereignisse ist bei Typ-2-Diabetikern deutlich gesteigert und stellt somit die Haupttodesursache in diesem Patientenkollektiv dar. Die endotheliale Dysfunktion ist eine frühe Stufe auf dem Weg zum atherothrombotischen Ereignis und ein potenziell reversibler Zustand. Dieser Artikel soll einen überblick über die Pathogenese, die M glichkeiten der Messung sowie die therapeutischen Optionen zur Verbesserung der Endothelfunktion bei Diabetikern geben.
Die Rolle von Aldosteron im Knochenstoffwechsel
Tomaschitz A,Kienreich K,Fahrleitner-Pammer A,Pilz S
Journal für Mineralstoffwechsel , 2012,
Abstract: Das Steroidhormon Aldosteron wird in der Zona glomerulosa (ZG) der Nebennierenrinde produziert. Kalzium spielt als gemeinsamer Second Messenger eine zentrale Rolle in der durch Angiotensin II, ACTH und Kalium regulierten Aldosteronsynthese. Zahlreiche Studien der vergangenen Jahre dokumentierten die bedeutende Rolle des Aldosterons in der Pathogenese kardiovaskul rer Erkrankungen. Effekte von Aldosteron auf den Knochenstoffwechsel wurden bisher kaum untersucht. In humanen fetalen und adulten Knochenzellen wurde jedoch eine ausgepr gte Expression des Mineralokortikoidrezeptors (MR) detektiert. In experimentellen Tierstudien wurden sowohl eine spezifische Aldosteron-MR-Interaktion im Knochengewebe als auch die osteoprotektive Wirkung der MR-Blockade mit Spironolakton beobachtet. Aldosteron kann durch die Hemmung der alkalischen Phosphatase indirekt eine gesteigerte Osteoblastenproliferation induzieren. Die wechselseitige Beeinflussung von Aldosteron und Parathormon (PTH) k nnte eine bedeutende Rolle in der Pathophysiologie kardiovaskul rer Erkrankungen und des Knochenstoffwechsels spielen. PTH kann sowohl über die Aktivierung spannungsabh ngiger Kalziumkan le als auch durch Bindung an den PTH/PTH-rP-Rezeptor der Zona-glomerulosa- Zellen eine Stimulation der Aldosteronsynthese induzieren. Dies best tigt sich mit einem signifikanten Rückgang der Plasmaaldosteronkonzentration nach einer Parathyreoidektomie bei Patienten mit einem prim ren Hyperparathyreoidismus. In Tiermodellen der Herzinsuffizienz führt der relative Aldosteronüberschuss über eine verst rkte renale Kalziumexkretion zu einem sekund ren Hyperparathyreoidismus, der durch die gesteigerte Kalziummobilisation aus dem Knochengewebe zu einem erh hten Frakturrisiko in dieser Patientengruppe beitr gt. Der im Rahmen des prim ren Hyperaldosteronismus beobachtete sekund re Hyperparathyreoidismus kann durch eine Hemmung der Aldosteronwirkung/Aldosteronsynthese supprimiert werden. Zusammenfassend ergeben sich zunehmend Hinweise, dass Aldosteron sowohl direkt, über eine Interaktion mit dem MR, als auch indirekt, über ein Wechselspiel mit dem Parathormon, potenzielle Effekte auf den Knochenstoffwechsel induziert. Weitere experimentelle und interventionelle Studien sind erforderlich, um m gliche osteoprotektive Effekte durch Modulation der Aldosteron-MR- und Aldosteron-PTH-Interaktion zu evaluieren.
Adipositas und die Entzündung des Fettgewebes
Stulnig TM
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel , 2009,
Abstract: Adipositas geht mit einer systemischen Entzündungsreaktion einher. Eine Reihe von epidemiologischen Studien hat nachgewiesen, dass erh hte zirkulierende Entzündungsmarker wie das hoch-sensitiv gemessene C-reaktive Protein (hsCRP) wesentlich zur Insulinresistenz sowie zur Entwicklung von Diabetes mellitus Typ 2 und kardiovaskul ren Erkrankungen beitragen. Die systemische Entzündungsreaktion bei Adipositas nimmt ihren Ausgang in erster Linie vom Fettgewebe. Dort kommt es zur Infiltration mit Entzündungszellen, wobei Makrophagen im Vordergrund stehen, aber auch T-Lymphozyten nachgewiesen wurden. Entzündungszellen werden durch Chemokine in das Fettgewebe gelockt. Als Ausl ser der Fettgewebsentzündung werden derzeit ver nderte N hrstoffflüsse im endoplasmatischen Retikulum der Adipozyten, die zu einer Stressreaktion führen, oxidativer Stress und Hypoxie diskutiert. Eine enge Interaktion von Entzündungszellen und Adipozyten ist für die verminderte Insulinwirkung im Fettgewebe von gro er Bedeutung. Durch die Freisetzung inflammatorischer Zytokine wird die Fettgewebsentzündung auch systemisch wirksam. Neue Therapiestrategien, die sich spezifisch gegen die Entzündungsreaktion bei Adipositas richten, k nnten wesentlich zur Verringerung der Morbidit t adip ser Patienten beitragen.
Stoffwechseleffekte antihypertensiver Substanzen
Wascher TC,Sourij H,Schmut E,Sock S
Journal für Kardiologie , 2007,
Abstract: Der arterielle Hypertonus ist als Komponente des Metabolischen Syndroms h ufig mit Glukosestoffwechselst rungen beziehungsweise erh htem Risiko für solche assoziiert. Unter den derzeit zur Verfügung stehenden antihypertensiven Substanzklassen scheint es deutliche Unterschiede in bezug auf die Beeinflussung des Stoffwechsels zu geben, was in der Auswahl der antihypertensiven Therapie nicht au er acht gelassen werden sollte. Gerade für Diuretika und insbesondere ltere Betablocker konnte in zahlreichen prospektiven Studien gezeigt werden, da es w hrend der Therapie zu signifikant vermehrten Neumanifestationen von Diabetes mellitus Typ 2 kommt. Die Ursache dafür liegt in erster Linie in einer Verschlechterung der Insulinsensitivit t. Im Gegensatz dazu finden sich für ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-1-Antagonisten konsistent verminderte Diabetes-mellitus-Typ-2-Inzidenzen, wobei kausal sowohl eine Verbesserung der Insulinsensitivit t als auch der Insulinsekretion angenommen werden kann. Kalziumantagonisten und zentrale Antihypertensiva gelten ebenfalls konsistent durch die Literatur als stoffwechselneutral. In Anbetracht einer deutlich steigenden Pr valenz von Glukosestoffwechselpathologien in der Bev lkerung sollten die nicht unerheblichen Stoffwechseleffekte der verschiedenen Antihypertensiva mehr Beachtung in der antihypertensiven Therapieplanung finden, um die m glichen zus tzlichen Benefits einer notwendigen Therapie zu erreichen.
Im Blickpunkt: Metabolom - Momentaufnahme des Stoffwechsels
Daniel H,Klein U
Journal für Ern?hrungsmedizin , 2012,
Abstract: der menschliche stoffwechsel stellt ein Kontinuum zwischen katabolen und anabolen Zust nden dar. Mit der nahrung aufgenommene n hrstoffe werden entweder zur energiegewinnung oxidiert, als energiereserven in leber und fettgewebe gespeichert oder als Baustoffe für die Zellerneuerung genutzt. Metabolite des stoffwechselgeschehens wechseln kontinuierlich in struktur und ort. das Metabolom beschreibt die Gesamtheit aller endogen produzierten sowie exogen zugeführten stoffe und wird vor allem mit Methoden der Kernspinresonanz (nMR) und Massenspektrometrie (Ms) erschlossen.
Zentrale Rolle des Hausarztes bei der Diabetespr vention
Sarnighausen HE
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel , 2010,
Abstract: Kurzfassung: Im Leitfaden Pr vention Diabetes mellitus Typ 2 des Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus (NAFDM) spielt der Arzt (Hausarzt) bei der Rekrutierung und Führung der noch nicht erkrankten Kunden mit erh htem Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes, welches anhand des FindRisk-Bogens (www.diabetesrisiko. de) ermittelt werden kann, eine untergeordnete Rolle. Die Ursache hierfür liegt im Wesentlichen darin, dass nach Ansicht der beteiligten Gesellschaften der Hausarzt im Bereich der Kuration von Krankheiten t tig ist und nicht für pr ventive Aufgaben im Bereich des Gesundheitswesens ausgebildet wurde. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin hat ihre Mitwirkung aus diesem Grund versagt. Um die Umsetzung des Leitfadens Pr vention Diabetes mellitus Typ 2 zu initiieren und voranzutreiben, ist eine nderung in der Prozessstruktur zu diskutieren, in der der Arzt (Hausarzt) eine zentrale Rolle einnimmt. Hiermit soll erreicht werden, dass Diabetespr vention zu einer Kernaufgabe haus rztlicher T tigkeit wird, da der Hausarzt seit Langem Erfahrungen in der Pr vention von Stoffwechsel- und Gef erkrankungen (Gesundheitscheck 35) und Krebserkrankungen (Krebsvorsorgeuntersuchung) hat.
Die Bedeutung des Knochenstoffwechsel-Biomarker in der Osteologie 2012
Obermayer-Pietsch B
Journal für Mineralstoffwechsel , 2012,
Abstract: In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Moleküle aus unterschiedlichen Knochenstoffwechselwegen so genannte Knochenbiomarker identifiziert. Sowohl Serum und Plasma als auch Harnanalysen werden für klinische Messungen des Knochenstoffwechsels herangezogen, wobei die Genauigkeit und Nutzerfreundlichkeit Blutproben deutlich bevorzugt. Die systemische Messbarkeit dieser Labormarker au erhalb des Knochens dient dabei als Basis für einen aktuellen Schnappschuss des Knochenstoffwechsels. Die Bedeutung der Knochenbiomarker 2012 liegt in der zunehmend ganzheitlichen Betrachtung von Knochenerkrankungen, wobei einzelne morphologische Messungen wie die Dual-Energie- R ntgenabsorptiometrie (DXA) nicht mehr als einzige Methode zur Knochenbeurteilung herangezogen werden. Eine internationale Standardisierung der wichtigsten Knochenmarker zur besseren Vergleichbarkeit ist bereits im Laufen. Eine vereinfachte technische Umsetzung soll in den n chsten Jahren auch weniger spezialisierte Labors und Point-of-Care-Tests einschlie en, wobei neue Erkenntnisse aus der Pr analytik von Bedeutung sind. Ob sich Knochenbiomarker in Zukunft weiter durchsetzen werden, h ngt allerdings nicht nur von wissenschaftlichen und medizintechnischen, sondern auch von konomischen und demographischen Umst nden ab.
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