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Echokardiographie aktuell: Kombinierter Klappenprolaps  [PDF]
Spinka R
Journal für Kardiologie , 2005,
Abstract: Ein 61j hriger Patient wird wegen einer Diskopathie der Halswirbels ule mit pseudoradikul rer Begleitmyalgie in kardial beschwerdefreiem Zustand hospitalisiert. Ein lauter mesosystolischer Klick im Verein mit einem lauten bandf rmigen Systolikum über dem Erbschen Punkt und ein Diastolikum mit Decrescendocharakter über dem Aorten- und Erbschen Auskultationspunkt führten echokardiographisch bei einer transthorakalen Untersuchung zur Diagnose einer durch Mitralklappenprolaps verursachten mittel- bis h hergradigen Mitralinsuffizienz und einer Aorteninsuffizienz, die zu diesem Zeitpunkt als leichtgradig einzustufen war. Dem diesbezüglich beschwerdefreien Patienten war die Diagnose bekannt und er lehnte weitere diagnostische und therapeutische Ma nahmen ab. Noch in der Nacht nach der Entlassung mu te der Patient erneut, diesmal wegen eines akuten Lungen dems, station r aufgenommen werden. Echokardiographie: In der transthorakalen Echokardiographie fand sich ein durch myxomat se Degeneration verursachter massiver Prolaps des anterioren Mitralklappensegels, der zu einer h hergradigen, nahezu holosystolischen Mitralinsuffizienz führte (Abb. 1). Das Bild war zun chst typisch für eine Vegetation mit hypermobilen, zottigen Strukturen, aber alle anderen Kriterien einer infektiven Endokarditis waren unauff llig. Die von transthorakal erfa te Morphologie der Ver nderung sprach für das Vorliegen der Ruptur eines Segelanteils, wiewohl prolabierende Chordae nicht nachzuweisen waren. Zur Sicherung der pathophysiologischen Situation und zur Erfassung des Schweregrades wurde rasch eine trans sophageale Untersuchung durchgeführt, die keine Ruptur der Klappe erkennen lie , sondern zeigte, da die vermutete Vegetation einem riesigen, grotesken, myxomat s degenerierten anterioren Mitralklappensegel entsprach, das mit zunehmender Systolendauer sehr ausgepr gt in den linken Vorhof prolabierte (Abb. 2). Neben dem von transthorakal schon erkannten massiven Trikuspidalklappenprolaps (Abb. 3) fand sich überraschend als Ursache einer mittelgradigen Aorteninsuffizienz der Prolaps des akoronaren Aortenklappensegels (Abb. 4 und 5). Kommentar: Mit einer Pr valenz von 1,3 % geh rt der typische Mitralklappenprolaps nicht zu den seltenen echokardiographischen Differentialdiagnosen von Mitralinsuffizienz. Die sichere Differentialdiagnose zwischen Klappenvegetation, Flail mitral leaflet und gro em Prolaps sowie die Erfassung des Schweregrades der Insuffizienz gelingt in vielen F llen nur durch eine trans sophageale Exploration. Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren die schlechte Lan
Epidemiologie, Pathogenese und Diagnostik der Endometriose  [PDF]
Schindler AE
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 2007,
Abstract: Endometriose ist eine h ufige sogenannte "gutartige proliferative Erkrankung" der Frau ( hnlich wie Myom, Endometriumhyperplasie und Mastopathie). Zur Erkl rung der Entstehung sind verschiedene Endometriosetheorien entwickelt worden. Es bestehen zwei pathologische Ausdrucksformen: 1. Endometriose, 2. Adenomyose. Zahlreiche Risikofaktoren von Endometriose sind identifiziert worden. Die Pathogenese ist letztendlich aber noch nicht endgültig gekl rt. Die Hauptsymptome der Endometriose/Adenomyose sind Unterbauchschmerzen, Sterilit t und Blutungsst rungen. Aufgrund des weltweit noch bestehenden jahrelangen Zeitintervalls vom Einsetzen der Symptome bis zur Diagnose der Endometriose müssen die diagnostischen M glichkeiten immer wieder hervorgehoben werden, denn es ist entscheidend, fortgeschrittene Stadien der Endometriose/Adenomyose m glichst zu vermeiden, um negative Auswirkungen auf die Schmerzproblematik und Konzeptionsf higkeit zu vermeiden und die Lebensqualit t optimal zu gestalten. Letztendlich scheinen eine frühe Diagnose der Endometriose/Adenomyose und eine gezielte Behandlung auch das Brustkrebsrisiko der Frau mit Endometriose zu vermindern.
Stellenwert der Laparoskopie in Diagnostik und Therapie der Peritonealendometriose
Schweppe KW
Journal für Gyn?kologische Endokrinologie , 2008,
Abstract: Die diagnostische Laparoskopie ist zurzeit das einzige Verfahren, eine Endometriose im kleinen Becken hinsichtlich Ausdehnung und Schweregrad zu beurteilen, mittels Biopsie zu sichern und andere Erkrankungen differenzialdiagnostisch auszuschlie en. Therapeutisch ist sie bei peritonealer Endometriose der prim re Behandlungsschritt. Ihre Effektivit t ist sowohl bei Schmerzpatientinnen als auch bei Kinderwunsch durch prospektiv randomisierte Studien nachgewiesen.
Medikament se Behandlung der Endometriose  [PDF]
Strowitzki T,Thoene C,von Wolff M
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 2003,
Abstract: Ziel der medikament sen Behandlung der Endometriose ist die Induktion der Atrophie des ektopen Endometriums. Eine kausale medikament se Behandlung existiert nicht, sie ist immer symptomatisch. In der Routine werden heute Gestagene, GnRH-Agonisten, Ovulationshemmer und, mit Abstrichen, Danazol eingesetzt. Die alleinige medikament se Behandlung ist selten kurativ. Hauptindikationen sind die Erzielung eines m glichst langen schmerzfreien Intervalls, eine Reduktion der Endometriose auch zur Verbesserung der Operabilit t sowie die Vorbereitung von sterilit tstherapeutischen Ma nahmen. Als alleinige Ma nahme zur Sterilit tstherapie sind alle medikament sen Behandlungsformen ungeeignet. Neue Therapieans tze, wie GnRH-Antagonisten, Aromatasehemmer oder selektive Progesteronrezeptormodulatoren, haben noch keinen Eingang in die Routine gefunden.
Operative Therapie der peritonealen Endometriose
Mecke H
Journal für Gyn?kologische Endokrinologie , 2008,
Abstract: Peritoneale Endometrioseherde kommen in unterschiedlichen Erscheinungsformen als schwarz-braune, rote, bl schenf rmige L sionen oder als peritoneale Taschen vor. Eine histologische Sicherung ist daher stets anzustreben. Bei Sterilit tspatientinnen ist die Notwendigkeit einer chirurgischen Behandlung der peritonealen Endometriose relativ gut fundiert. Auch bei Schmerzpatientinnen sollten peritoneale Endometrioseherde entfernt werden, soweit dies ohne operatives Risiko m glich ist. Dies gilt auch bei asymptomatischen Patientinnen mit peritonealer Endometriose als Zufallsbefund und bei Patientinnen mit peritonealen L sionen im Zusammenhang mit h hergradigen Endometriosestadien. Die laparoskopisch-chirurgische Resektion der peritonealen Endometriosel sionen ist das Verfahren der Wahl. Alternativ bleibt die Koagulation in Form der Endokoagulation oder bipolarer Hochfrequenzkoagulation.
Dienogest (DNG) in der Therapie der Endometriose  [PDF]
Ebert AD,Vitezica I,von Kleinsorgen C,Wilson T
Journal für Gyn?kologische Endokrinologie , 2011,
Abstract: Schon seit Jahren sind Gestagene in der Therapie der Endometriose etabliert. Dienogest (DNG), als neues Gestagen der 19- Nortestosteron-Gruppe propagiert, nimmt eine Sonderstellung ein. DNG zeigt eine relativ starke antiandrogene Wirkung sowie auch eine günstige Pharmakokinetik. Bereits kurz nach seiner Entwicklung (1979) wurde es aufgrund seiner starken Wirkung am Endometrium als effektive endokrine Therapieoption bei Endometriose untersucht. Mehrere Studien mit etablierten GnRHAnaloga zeigten einen vergleichbaren Effekt von DNG auf den Endpunkt Schmerz mit deutlich geringeren Nebenwirkungen. DNG ist seit 2009 als Visanne in der Dosierung 2 mg/d auf dem Markt und als Therapie bei Endometriose zugelassen. Diese neue Therapieoption ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der Endometriosetherapieoptimierung. Die stadiengerechte endokrine Endometriosetherapie wurde nach den GnRH-Analoga, den vorhandenen Gestagenen, den kombinierten oralen Kontrazeptiva nun durch ein weiteres effektives Pr parat DNG bereichert. Obwohl Dienogest nach Studienlage eine effektive Langzeittherapie mit guter Lebensqualit t bietet, wird auch dieses interessante Pr parat noch nicht das Ende unserer Bemühungen darstellen k nnen, innovative Ans tze für die kausale Therapie der Endometriose zu suchen und zu finden.
überblick über den Einsatz von Magnesium in der i.v.-Tokolyse  [PDF]
van Trotsenburg MAA
Journal für Mineralstoffwechsel , 1998,
Abstract: Die medikament se Therapie vorzeitiger Wehent tigkeit erfolgt in Europa zumeist mit Beta-Sympathomimetika. Dem Nutzen der Betamimetika stehen maternale und fetale Nebenwirkungen entgegen, die zum Teil bereits in der Laienpresse Erw hnung finden. Der Einsatz von Betamimetika in der Tokolyse ist zweifelsohne etabliert. Dennoch scheint ein kritischerer Umgang mit dieser Substanzgruppe notwendig. Ein kombinierter Einsatz von Beta-Sympathomimetika und Magnesiumsulfat kann die Therapie der vorzeitigen Wehent tigkeit bei gleicher Effektivit t sicherer und vertr glicher gestalten.
Der derzeitige Stand der konservativen Therapie der Endometriose
Urdl W
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie , 2006,
Abstract: Bei Verdacht auf Vorliegen einer Endometriose ist als erste Ma nahme, insbesondere bei bestehendem Kinderwunsch, die operative (priorit r endoskopische) Intervention mit Gewebsentnahme zur histologischen Sicherung der Diagnose und, nach Ma gabe, die Ablation bzw. Exzision endometriotisch ver nderten Gewebes anzustreben. Vielfach wird postoperativ eine konservative Therapie angeschlossen. In ausgew hlten F llen kann, nach Vorliegen der Histologie, eine ausschlie lich medikament se Behandlung als Prim rtherapie empfohlen werden. Es ist zu berücksichtigen, da in 20 80 % der F lle innerhalb von fünf Jahren Rezidive bzw. rezidivierende Beschwerden auftreten, unabh ngig davon, ob die Prim rtherapie operativ, konservativ oder kombiniert erfolgte. Für das Verst ndnis konservativer Therapiekonzepte ist die Kenntnis der Theorien über die Pathogenese der Endometriose unerl lich. Die Entstehung des Krankheitsbildes Endometriose ist offensichtlich multifaktoriell. So scheinen Faktoren wie retrograde Menstruation, Metaplasie des Peritonealepithels, aberrante Genexpressionen im eutopen Endometrium, wie auch in ektopen Endometriosel sionen, der Einflu erh hter Estrogengewebskonzentrationen, eine relative Progesteronresistenz wie auch genetische, immunologische, inflammatorische und angiogenetische Faktoren und Umwelteinflüsse eine Rolle zu spielen. Viele Jahre standen "klassische" konservative Endometriosetherapiekonzepte (z. B. GnRHAnaloga, GnRH-Antagonisten, Antigonadotropine u. a.), denen eine Absenkung zirkulierender Estrogenspiegel als Wirkmechanismus zugrunde liegt, im Vordergrund. Um den daraus resultierenden Estrogenmangelsymptomen (insbesondere einer Osteoporose) entgegenzuwirken, wurden derartige Therapiekonzepte durch die Zugabe von Steroiden, Tibolon bzw. Bisphosphonaten ("Add-back-Therapie") erweitert. Basierend auf den derzeit in Diskussion stehenden pathogenetischen Mechanismen, wurde eine Vielzahl von Substanzen zur konservativen Therapie der Endometriose mit unterschiedlichem Erfolg in Studien getestet (z. B. selektive Estrogen- bzw. Progesteronrezeptormodulatoren, Aromatasehemmer, Cyclooxygenase-2-Inhibitoren, Angiogenesehemmer, Immunmodulatoren u. a.). Von den neueren Therapieoptionen haben bisher insbesondere Aromatasehemmer und Cyclooxygenase-2-Inhibitoren Eingang in praktische Therapiekonzepte gefunden.
Endometriosezentren verschiedener Stufen zur Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualit t, der Forschung sowie der rztlichen Fort- und Weiterbildung  [PDF]
Ebert AD,Jackisch D,Mueller M,Keckstein J
Journal für Gyn?kologische Endokrinologie , 2008,
Abstract: In Europa wird die Idee der Qualit tsverbesserung auf dem Gebiet der Endometriose vertieft. Verschiedene "Task Forces" arbeiten mit zum Teil identischen Methoden am gleichen Ziel. Die Bildung spezialisierter Endometriosezentren verbunden mit einer breiten Qualifikation der rzte und des medizinischen Personals geh ren begleitet von der Unterstützung der Forschung ebenso in dieses Spektrum wie die Schulung und Information der betroffenen Frauen sowie die Sensibilisierung der Gesundheitspolitik, der Kostentr ger und der Industrie. Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen ist eine Bündelung des vorhandenen nationalen und internationalen Engagements absehbar und notwendig. Inwieweit dies zur konsequenten Gründung von einheitlichen nationalen Endometriose-Gruppen als Basis einer europ ischen Dachgesellschaft führen k nnte, bleibt abzuwarten. Wünschenswert ist es allemal.
Grundlage und Bedeutung der operativen Endometriosetherapie  [PDF]
Schweppe KW
Journal für Gyn?kologische Endokrinologie , 2009,
Abstract: Die Endometriose wird invasiv durch Laparoskopie und bioptische Sicherung diagnostiziert, sodass es nahe liegt, dass sich die chirurgische Therapie in gleicher Narkose anschlie t. Unterschiedliche Wachstumsformen der Endometriose einerseits (kleinherdig-peritoneal, zystisch-ovariell oder tief infiltrierend) und unterschiedliche Therapieziele andererseits (Schmerzfreiheit, Tumorbeseitigung, Schwangerschaft) erfordern einen individuellen Behandlungsplan, der auch das Alter der Patientin mitberücksichtigt. Medikament se Therapieoptionen spielen additiv zum prim r operativen Vorgehen eine Rolle, wobei oft symptomatische Ma nahmen bei dieser chronischen, rezidivierenden Krankheit ausreichen. Endoskopische Operationstechniken sind heute Standard. Unterschiede in Erfolgs- und Rezidivraten sind bisher für die verschiedenen Techniken nicht durch randomisierte Studien belegt.
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