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HIV-Infektion und assistierte Reproduktion - heute schon medizinisch und ethisch vertretbar?  [PDF]
Weigel M,Beichert M,Melchert F
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 2001,
Abstract: Die Fortschritte der antiretroviralen Therapie haben in den letzten Jahren die Lebensperspektive vieler HIV-infizierter Menschen soweit verbessert, da vielfach auch der Wunsch nach einem eigenen Kind erw chst. Dessen Erfüllung steht aber das Infektionsrisiko für den gesunden Partner bzw. die gesunde Partnerin entgegen. Verfahren der assistierten Reproduktion weisen zwar einen Ausweg aus diesem Dilemma, ihrer Anwendung bei HIV-diskordanten Paaren stehen aber teilweise medizinische, ethische und juristische Bedenken entgegen. Bei HIV-positiven Frauen scheint diese Zurückhaltung insbesondere aus haftungsrechtlichen Erw gungen wegen des Risikos einer materno-fetalen Virustransmission gegenw rtig noch gerechtfertigt. Bei HIV-Infektion des Ehemannes besteht dagegen eine medizinische Indikation für Verfahren der assistierten Reproduktion. Denn durch standardisierte Aufbereitungstechniken k nnen motile Spermien von im Ejakulat enthaltenen HI-Viren separiert werden und stehen nach Testung mittels hochempfindlicher Nachweisverfahren für eine Behandlung der gesunden Partnerin zur Verfügung. Die dabei heute erreichten Standards k nnen medizinische, ethische und rechtliche Bedenken weitgehend ausr umen.
Assistierte Reproduktion bei chronischer Hepatitis B-, Hepatitis C- und HIV-Infektion
Weigel M
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 2004,
Abstract: In Deutschland und sterreich sind etwa 1 Million Menschen chronisch mit Hepatitis B, Hepatitis C oder HIV infiziert, die Mehrzahl davon im reproduktiven Alter. Sind zur Realisierung eines Kinderwunsches Verfahren der assistierten Reproduktion geplant, mu differenziert werden, welcher Partner infiziert ist: Bei einer Infektion der (Ehe-)Frau ist vor allem das kindliche Infektionsrisiko relevant, da der gesunde Partner durch die Behandlung nicht infektionsgef hrdet ist. Ist der (Ehe-)Mann infiziert, mu vor allem das Infektionsrisiko für die gesunde Partnerin abgewogen werden. Bei Hepatitis B kann der gesunde Partner durch eine erfolgreiche Impfung geschützt werden. Die Simultanimpfung aller Neugeborenen HBs-Ag-positiver Mütter reduziert das Risiko einer materno-fetalen übertragung auf weniger als 5%. Die mittelfristige Prognose konnatal infizierter Kinder ist günstig. Eine paternofetale Virustransmission durch infizierte Spermien ist nach dem derzeitigen Wissensstand aber nicht v llig auszuschlie en. Bei Hepatitis C ist das sexuelle Transmissionsrisiko gering, seine zuverl ssige Pr vention erfordert aber den Gebrauch von Kondomen. Das materno-fetale übertragungsrisiko betr gt 3 5 %, die Prognose konnatal infizierter Kinder ist jahrzehntelang günstig. Bei infizierten M nnern ist eine zweistufige Spermienaufbereitung zur Viruselimination erforderlich. Bei HIV erfordert der zuverl ssige Schutz des gesunden Partners strikten Kondomgebrauch. Durch die Kombination von antiretroviraler Therapie in der Schwangerschaft, prim rem Kaiserschnitt, neonataler antiretroviraler Prophylaxe und Stillverzicht kann die perinatale Infektionsrate auf unter 2 % gesenkt werden. Ohne Therapie ist die Prognose infizierter Kinder jedoch ungünstig, was potentiell haftungsrechtliche Probleme aufwerfen mag. Bei infizierten M nnern k nnen durch spezielle Aufbereitungstechniken motile Spermien gewonnen und nach hochsensitiver Testung für Verfahren der assistierten Reproduktion verwendet werden. Bei Beachtung der üblichen Standards besteht bei reproduktionsmedizinischer Behandlung chronisch Hepatitis B-, C- oder HIV-Infizierter weder ein nennenswertes Risiko für das Laborpersonal noch für Mitpatientinnen. Unter definierten Voraussetzungen gilt dies auch für Kryokonservierung und Lagerung.
Assistierte Reproduktion: Aktuelle Daten zu andrologischen Indikationen und Therapieergebnissen aus dem Deutschen IVF-Register  [PDF]
Bals-Pratsch M,Bühler K
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie , 2009,
Abstract: Im Deutschen IVF-Register sind bereits seit 1982 die IVF-Zyklen dokumentiert. Seit 1996 werden die statistischen Auswertungen der IVF-Zyklen des jeweils vorangegangenen Jahres als Jahresberichte publiziert. Schon bevor die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) 1993 eine neue Behandlungsoption für Paare mit hochgradiger m nnlicher Infertilit t wurde, erfolgte in den j hrlichen Berichten eine regelm ige Auswertung andrologischer Aspekte der IVF-Behandlung. Die Datensammlung des IVF-Registers von 1982 2007 umfasst bereits 585.586 Punktionszyklen. Für die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Andrologie am 12.09.2008 in Halle wurden andrologische Daten aus 505.264 Zyklen im Zeitraum von 1997 2007 detailliert analysiert. Die Geburtsrate für weibliche Neugeborene war nach ICSI (50,8 %) signifikant h her als nach IVF (48,9 %) und im Deutschen Geburtenregister (48,6 %). Schwangerschaftsraten nach ICSI mit testikul ren Spermien waren signifikant am niedrigsten (22,7 %). Weitere Analysen wurden über den Einfluss von Nikotinabusus und Adipositas auf die Verteilung m nnlicher und weiblicher Neugeborener, die H ufigkeit der Zyklen mit Fertilisation, Schwangerschafts- und Fehlgeburtenraten durchgeführt.
Morbus Crohn und Psychosomatik  [PDF]
Moser G
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen , 2011,
Abstract: Die psychosoziale Dimension bei Morbus Crohn soll in der Diagnostik und Therapie dieser chronisch entzündlichen Darmerkrankung berücksichtigt werden. Dieses Leiden trifft zumeist junge Individuen, nimmt einen chronischen Verlauf, ist mit tabuisierten Beschwerden verbunden und derzeit trotz intensiver Forschung unheilbar. Beeintr chtigte Lebensqualit t und psychische St rungen wie Angst und Depressivit t sind m gliche Folgen dieser Erkrankung. Die moderne psychosomatische Medizin bezieht sich auf das biopsychosoziale Modell, in dem parallel die biologischen, psychischen und sozialen Faktoren bei der Entstehung und dem Verlauf von Erkrankungen zu berücksichtigen sind. In der folgenden übersichtsarbeit werden diese Faktoren für den Morbus Crohn dargestellt.
Reizdarmsyndrom und Psychosomatik  [PDF]
Moser G
Journal für Ern?hrungsmedizin , 2009,
Abstract: Das Reizdarmsyndrom (RDS) z hlt zu den funktionellen gastrointestinalen St rungen (FGIS), welche in den letzten Jahrzehnten intensiv beforscht wurden. Bei dieser sehr h ufigen Diagnose in der Gastroenterologie ist das Zusammenwirken somatischer, psychischer und sozialer Komponenten bei der Entstehung und im Verlauf des Beschwerdebildes besonders zu beachten. Typisch für das RDS sind abdominelle Beschwerden, Stuhlunregelm igkeiten, sowie das Fehlen von organpathologischen Befunden, die die Beschwerden ausreichend erkl ren k nnten. Viele Betroffene suchen wiederholt Hilfe bei gastroenterologischen Spezialisten oder Institutionen. Da dieses Beschwerdebild sehr beeintr chtigend und für einen Teil der Betroffenen auch sehr be ngstigend ist, weisen diese auch h ufiger (in Spezialzentren über 60 %) psychische St rungen auf. Der Anteil von PatientInnen mit irgendeiner Form von psychischer Stressbelastung oder Traumatisierung (psychisch, physisch oder sexuell) in der Anamnese ist gr er als bei anderen organischen Erkrankungen. Wenn die Beschwerden nicht ausreichend erkl rt und behandelt werden, führt dies h ufig zur Erh hung des Leidensdrucks und zu einer weiteren Hilfesuche bei den Betroffenen. Dies hat auch gesundheits konomische Konsequenzen mit Kostensteigerungen. Die Integration psychosozialer Faktoren im diagnostischen Prozess und eine psychosomatische Betreuung der RDS-PatientInnen sind daher besonders wichtig.
Assistierte Reproduktion bei Frauen mit einer beginnenden Perimenopause  [PDF]
Bals-Pratsch M,Diedrich K
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 2001,
Abstract: Die Perimenopause ist nicht auf ein bestimmtes Lebensalter beschr nkt. Viele Frauen unter 40 mit unerfülltem Kinderwunsch haben trotz regelm iger ovulatorischer Zyklen bereits eine eingeschr nkte ovarielle Funktion. Dieser eingeschr nkte Funktionszustand der Ovarien wird als verminderte Reservefunktion oder latente prim re Insuffizienz der Ovarien bezeichnet. Das sonographische Korrelat sind die "leeren Ovarien". Die ovarielle Reservefunktion sollte im Vorfeld einer Kinderwunschbehandlung untersucht werden. Hierzu sind in erster Linie die FSH-Bestimmung am 3. Zyklustag und die vaginalsonographische Untersuchung der Ovarien in der Follikelphase wegweisend. Frauen über 40 Jahren sind in der Regel "low responder", d.h. sie entwickeln trotz Stimulationsbehandlung nur wenige Follikel. Neben der geringen Anzahl der Eizellen, die bei ihnen im Rahmen der künstlichen Befruchtung (assistierten Fertilisation) gewonnen werden k nnen, schr nkt eine Aneuploidierate von etwa 30-80% der Eizellen die Fruchtbarkeit weiter ein. Dies sind die beiden Hauptursachen, weshalb Frauen über 40 Jahre meist nicht mehr schwanger werden und zudem eine hohe Fehlgeburtenrate aufweisen. Da der Erfolg der künstlichen Befruchtung von der intakten Reservefunktion der Ovarien abh ngt, ist auch mit einer optimierten ovariellen Stimulation zur Vorbereitung einer assistierten Fertilisation keine Verbesserung zu erreichen. Die eingeschr nkte Ovarialfunktion kann sich bei den "low responder"-Frauen darüber hinaus in einer eingeschr nkten Eizellqualit t (bis hin zur Degeneration von Eizellen), in einer Follikelatresie w hrend einer Stimulationsbehandlung sowie in dem sogenannten "empty follicle syndrome" ausdrücken. In tierexperimentellen Studien wird nach neuen Therapiem glichkeiten für diese Problempatientinnen gesucht. Die Forschung auf diesem Gebiet reicht bis zur Herstellung von neuen Eizellen. Die derzeit m gliche Behandlung der prim ren Ovarialinsuffizienz, die Eizellspende, wird im Ausland mit gro em Erfolg durchgeführt. In Deutschland verbietet das Embryonenschutzgesetz diese Behandlungsoption.
Therapieplanung und Zyklusmonitoring bei der assistierten Reproduktion  [PDF]
Kupka MS,Dorn C,Richter O,Schmolling J
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 1999,
Abstract: Die Techniken der assistierten Reproduktion (ART) haben in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Weiterentwicklung erfahren. Besonders im Bereich der andrologischen Subfertilit t haben sich Indikationsstellung und Mindestanforderungen an Spermatozoonparameter ge ndert. Neben der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) sind minimalinvasive und operative Verfahren zur Spermatozoongewinnung (MESA, TESE etc.) etabliert worden. Somit hat sich nicht nur das diagnostische, sondern auch das therapeutische Spektrum gewandelt. Daneben haben Weiterentwicklungen im pharmazeutischen Bereich die hormonellen Stimulationskonzepte beeinflu t. Rekombinant hergestellte Gonadotropine und die Einführung echter Gonadotropin-Releasing-Hormon-Antagonisten sind hier zu nennen. Es wird im folgenden ein kurzer überblick der verschiedenen Therapieverfahren und deren Monitoring aus gyn kologischer Sicht gegeben.
Die ovarielle Stimulation und Ovulationsinduktion in der Assistierten Reproduktion  [PDF]
Just A,Obruca A
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 2002,
Abstract: Im Jahre 1978 wurde mit der Geburt des ersten Kindes nach erfolgreicher in vitro-Fertilisation und anschlie endem Embryotransfer eine neue ra der Reproduktionsmedizin eingeleitet. Das Indikationsspektrum der Assistierten Reproduktion (ART) hat sich seither - vor allem durch die Einführung der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) als eine Routinemethode - stark gewandelt und erweitert. Der Arbeitsgruppe um Alan Trounson ist es zu verdanken, da die in der Tiermedizin gewonnen Erkenntnisse um die M glichkeit einer kontrollierten überstimulation (COH) in den 80er Jahren den Einzug in die Humanmedizin gehalten haben. Eine suffizient kontrollierte ovarielle überstimulation ist bis heute Grundlage für den Behandlungserfolg des Paares und erm glicht die Gewinnung einer genügenden Anzahl von reifen Oozyten. Gleichzeitig werden indirekt z. B. nachfolgende labortechnische Schritte durch diese beeinflu t.
Kinder-Segen - und wenn er ausbleibt? Biblische und theologische Erw gungen
Rosenberger M
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie , 2006,
Abstract: Der Artikel fragt nach, wie aus der Sicht katholischer Ethik mit ungewollter Kinderlosigkeit umgegangen werden kann und soll. Die Bibel, die dieses Problem relativ breit belegt, wertet Kinderlosigkeit als Strafe Gottes und Schande. Deshalb ist alles zu tun, was der Kinderlosigkeit abhelfen kann. Allerdings ist diese Wertung darin begründet, da Kinderlose im Alter ohne Fürsorge und Pflege dastanden und da ihnen ein Fortleben im Familiennamen (in der Vorstellung Israels die einzige M glichkeit eines Weiterlebens nach dem Tod) verwehrt blieb. Heute hingegen steht Kinderlosigkeit im Horizont der modernen Leistungsgesellschaft und wird als Versagen empfunden. Wie ist in diesem Kontext die assistierte Reproduktion zu bewerten? Für das p pstliche Lehramt ist sie generell abzulehnen, weil sie die liebende Vereinigung der Partner und die Zeugung des Lebens auseinanderrei t. Für die meisten MoraltheologInnen hingegen ist die homologe Befruchtung akzeptabel, wenn sie als letztes Mittel innerhalb einer stabilen Partnerschaft eingesetzt wird. Auch dann bleibt aber die gro e Herausforderung einer angemessenen Beratung vor und nach erfolgter assistierter Reproduktion. Diese mu medizinisch realistisch die Chancen und Mi erfolgswahrscheinlichkeiten aufzeigen und psychosozial gründlich die Motivationen des Paares und deren Umgehen mit Belastungen abkl ren.
Leptin in Relation zu stradiol, Progesteron und Prolaktin in Follikeln von IVF- und ICSI-Patientinnen  [PDF]
Wolf HJ,Daxenbichler G,Dieplinger H,Ebenbichler CF
Journal für Fertilit?t und Reproduktion , 1999,
Abstract: Leptin wurde 1994 als zentrales, hungerregulierendes Stoffwechselhormon entdeckt. Seither konnte in einer Reihe von Untersuchungen die Bedeutung dieses Hormons für die Reproduktion bei Tier und Mensch gezeigt werden, wobei Funktion und Regulation von Leptin im Rahmen der Reproduktion noch nicht im Detail gekl rt sind. Um eine m gliche Bedeutung von Leptin für die Follikulogenese zu untersuchen, haben wir in unserer Studie Leptinkonzentrationen in Follikelflüssigkeiten von Follikeln unterschiedlicher Gr e nach kontrollierter hormoneller Stimulation von IVF- und ICSI-Patientinnen bestimmt. Leptinwerte in kleinen Follikeln betragen etwa 3,9 ng/ml, in mittleren etwa 4,6 ng/ml und in gro en etwa 9,0 ng/ml. Dabei wurde auch das Vorkommen von Eizellen in den Follikelflüssigkeiten berücksichtigt. Zus tzlich wurden stradiol, Progesteron und Prolaktin in diesen Proben bestimmt, da im Spontanzyklus gezeigt wurde, da Hormone und vor allem Progesteron einen Einflu auf die Leptinproduktion haben. Die Konzentration der drei Hormone sowie die des Leptins steigt mit der Follikelgr e an, wobei in gro en Follikeln mit Eizellen die h chsten Konzentrationen gemessen werden. Die Leptinmenge ist jedoch unabh ngig von der Gesamtmenge an Protein in der Follikelflüssigkeit (p = 0,165). Im Serum ist Leptin nach hormoneller Stimulation deutlich h her als im Spontanzyklus (12,7 ng/ml vs. 5,5 ng/ml). Wir finden eine streng positive Korrelation zwischen Serumleptin und Leptin in der Follikelflüssigkeit gro er Follikel (p 0,001), wohingegen sich keine Korrelation mit stradiol, Progesteron oder Prolaktin nachweisen l t. Auch beobachten wir keinerlei Zusammenhang zwischen der applizierten, rekombinanten FSH-Menge sowie den FSH-Werten im Serum mit den jeweiligen Leptin-Konzentrationen in den Follikelflüssigkeiten. Unter kontrollierter hormoneller Stimulation scheinen FSH, stradiol, Progesteron und Prolaktin keinen direkten Einflu auf die Leptinproduktion zu haben. Aus unseren Ergebnissen schlie en wir, da Leptin von Bedeutung für Reifung und Differenzierung von Follikel und Eizelle ist und damit einen weiteren biochemischen und funktionellen Marker für die assistierte Reproduktion darstellt.
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