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Investigating the chronostratigraphy of prominent palaeosols in Lower Austria using post-IR IRSL dating

DOI: 10.3285/eg.60.1.10

Keywords: post-IR IRSL, fading, loess, Middle Pleistocene, Lower Austria

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Abstract:

Das Alter der meisten L ssablagerungen in Nieder sterreich ist nicht bekannt. Das gilt insbesondere für mittelpleistoz nen L ss, weil es keine allgemein anwendbare und akzeptierte Datierungsmethode für diesen Zeitraum gibt. Vor kurzem wurde gezeigt, dass infrarot-stimulierte Lumineszenz-(IRSL)-Signale, die bei erh hten Temperaturen nach einer IR-Stimulation gemessen werden, wesentlich stabiler sind als standardm ig bei 50°C gemessene IRSL-Signale. Diese Signale er ffnen die M glichkeit, die datierbare Altersgrenze zu erweitern, indem der anomale Signalverlust (Fading) minimiert oder gar komplett umgangen wird. In dieser Arbeit wenden wir erstmalig zwei post-IR IRSL Single-Aliquot (SAR)-Datierungsprotokolle für polymineralische Feinkornextrakte von drei unterschiedlichen L ss-Pal oboden-Sequenzen aus Nieder sterreich an. Die Lumineszenzcharakteristika und Alter der unterschiedlichen Protokolle werden mit denen von Messungen bei 50°C verglichen. Standardisierte Tests (recycling ratios, recuperation und dose recovery) zeigen, dass die Protokolle auf den untersuchten L ss anwendbar sind. Die Fading-Raten für die post-IR IRSL-Signale sind wesentlich geringer als für IRSL bei 50°C, w hrend die Unterschiede in gemessenen Fading-Raten für post-IR IRSL bei 225°C und post-IR IRSL bei 290°C weniger offensichtlich sind. Signifikante Fading-Korrekturen für IRSL bei 50°C sind notwendig. Basierend auf unseren Daten schlussfolgern wir, dass die fading-korrigierten post-IR IRSL Alter bei 225°C und die nicht-korrigierten post-IR IRSL Alter bei 290°C die besten Altersabsch tzungen für die untersuchten Sedimente liefern. Wir bevorzugen die letztgenannten Alter, weil keine Abh ngigkeit zu Fading-Korrekturen besteht. Unsere Daten weisen darauf hin, dass die Paudorfer Bodenbildung sich w hrend MIS 5 entwickelte, w hrend die G ttweiger Verlehmungszone wesentlich lter ist (≥ 350 ka) als in den meisten vorangegangen Studien angenommen wurde.

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