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Geoarchaeological evidence of Holocene human impact and soil erosion on a till plain in Vorpommern (Kühlenhagen, NE-Germany)

DOI: 10.3285/eg.60.4.05

Keywords: vorpommern , holocene , soil erosion , human impact , till plain , kettle-hole

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Abstract:

Geoarch ologische Untersuchungen im Bereich eines glazigenen Solls verweisen auf den holoz nen menschlichen Einfluss auf einer Grundmor nenplatte in Vorpommern in pr historischer und historischer Zeit sowie dessen geomorphologische Rückkopplung. Die basale sediment re Füllung der untersuchten Depression besteht aus Torf, Mudde und Verlandungstorf und spiegelt früh- bis mittelholoz ne hydrologische Schwankungen wider. Die obere Sequenz von wechselnden Kolluvien und organogenen Schichten deutet auf einen variierenden menschlichen Einfluss im Laufe der Zeit hin. Absolute AMS 14C-Datierungen von begrabenen Torfen und Mineralbodenhorizonten mit zum Teil erh hten Anteilen organischer Substanz, abgesichert durch palynologische und arch ologische Daten, belegen zwischenzeitliche Phasen von Oberfl chenstabilit t. Hingegen reflektieren die kolluvialen Sande Phasen erh hter pr historischer und historischer Besiedlung und Landnutzung. Die Sande k nnen zum einen relativ durch die organogenen Schichten datiert und zum anderen zu den benachbarten arch ologischen Funden in Beziehung gebracht werden. Erh hte Erosionsprozesse werden demnach in das sp te Neolithikum, den übergang sp te Bronzezeit zur frühen Eisenzeit, das Mittelalter und letztendlich in die Moderne gestellt. Die Akkumulation des jüngsten Kolluviums führt im Randbereich des Solls zur v lligen Verfüllung bis an die rezente Oberfl che.

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