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Psychopharmaka in der Schwangerschaft

Keywords: Antidepressivum , Geburtshilfe , Gravidit t , Psychiatrie , Psychopharmaka , Schwangerschaft

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Abstract:

Allgemein wird von einem protektiven Effekt der Schwangerschaft gegenüber psychiatrischen Erkrankungen ausgegangen. Die Schwangerschaft gilt als eine Zeit, in der seltener als zu anderen Zeiten im Leben einer Frau Erstmanifestationen psychiatrischer St rungen auftreten. Entgegen dieser Meinung lie sich in einer kürzlich ver ffentlichen Studie verifizieren, da das Risiko für depressive Erkrankungen in der Schwangerschaft mit 13,5 % versus 9,1 % sogar h her ist als nach der Geburt. Für die Zwangsst rung ist ein h heres Erstmanifestationsrisiko in der Schwangerschaft belegt. Für psychotische Erkrankungen scheint die Schwangerschaft eine Zeit mit durchschnittlichem Erkrankungsrisiko zu sein. rzte in der t glichen Praxis k nnen somit st ndig vor der schwierigen Aufgabe stehen, eine Indikation zur Psychopharmakotherapie bei einer psychiatrisch erkrankten Schwangeren zu stellen. Da aufgrund der insgesamt doch eingeschr nkten Datenlage ein Risiko nie ausgeschlossen werden kann, ist die Indikation zu einer Psychopharmakotherapie nach eingehender individueller Nutzen-Risiko-Abw gung immer streng zu stellen. Der Zeitraum der Schwangerschaft stellt eine gro e Herausforderung an ein multidisziplin res Team dar.

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