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Technoscientia est Potentia?

DOI: 10.1007/s10202-011-0101-2

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In Darstellungen der neuen Nano-, Bio-, Info- und Kogno-Technowissenschaften wird h ufig deren weltver ndernde Macht“ beschworen. Man kann solche Formulierungen nun als rein rhetorische Figur“ abtun, sie als rhetorisch und selbstbest tigend werten oder auch als treffende Charakterisierung von Technowissenschaft verstehen. In letzterem Fall wird eine sehr spezifische Verknüpfung von Wissenschaft und Technologie, dem epistemischen und dem konstruierenden Bereich thematisiert. Der vorliegende Artikel widmet sich dieser Verknüpfung von theoretischer und empirischer Seite. Er stellt unterschiedliche technowissenschaftliche Ans tze dar die Welt zu ver ndern“—durch Kontemplation und Repr sentation, Intervention und Kontrolle, Konstruktion und (Neu-)Sch pfung. Der hybride Charakter von Technowissenschaften—so die weitere Folgerung—erschwert die praktische Trennung von Wissensproduktion und gesellschaftlicher Intervention und stellt somit Fundamente herk mmlicher Wissenschafts- und Technologiepolitik in Frage.

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